Alles über das Räuchern

Räuchern ist

  • das älteste Ritual der Menschheitsgeschichte
  • das Verglimmen von getrocknetem Pflanzenwerk wie Kräutern, Blüten, Hölzern, Gräsern, Samen, Nadeln, Wurzeln, Harzen, Beeren, Flechten, etc.
  • eine Schnellstraße zu unseren Gefühlen
  • eine Ruhezone für den Geist
  • Körpersensibilität und -wahrnehmung in Höchstform
  • eine Insel im Alltag, die der Seele Gefühle höchster Wonne schenkt
  • eine Unterstützung in den unterschiedlichsten Lebenssituationen
  • frei von Glaube und Religion
  • Trauerbegleiter und Geburtshelfer in einem
  • die archaischste "Self-Coaching-Methode" der Menschheit
  • die Urverbindung zur Natur

Wie wirkt Räuchern?

Auf seelischer, körperlicher und geistiger Ebene können wir uns mit Düften

  • beruhigen und entspannen

  • klären und vitalisieren

  • Konzentration und Kreativität stärken

  • Achtsamkeit und Intuition schulen

  • Heilungsprozesse unterstützen

  • uns spirituell öffnen bzw. unsere spirituelle Entwicklung begleiten

  • persönliche Entwicklungsphasen begleiten. Auch Themen wir Ärger, Frust, Motivation lassen sich durch Düfte positiv beeinflussen.

Räucherungen in Räumen schenken darüberhinaus

  • Klarheit

  • eine reine, neutrale Atmosphäre

  • Leichtigkeit

Wie funktioniert Räuchern?

Beim Räuchern verglimmen wir getrocknetes Pflanzenmaterial wie Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln und Harze auf einer Räucherkohle oder einem Stövchen mit Drahtsieb. Die Räucherdüfte bringen die Seele ins Schwingen. Sie sind Balsam für die Sinne.

Danke neuester Forschungen über den Riechsinn wissen wir, dass die Duftmoleküle geradewegs über die Nase auf einer Riechbahn in den ältesten Teil des Gehirns, dem limbischen System, gelangen. Dies ist sozusagen die Steuerungszentrale unserer Emotionen! Doch nicht nur das: Dort sind auch unsere Erinnerungen gespeichert und es ist der Sitz des vegetativen Nervensystems, das verantwortlich ist für Herzschlag, Körpertemperatur, Hormone, etc.

In unserem Gehirn sitzt also der Bereich, der für die Wirkung von Düften auf unsere Stimmungen, Befindlichkeiten, jedoch auch unser Körpersystem verantwortlich ist.

Welches Räucherzubehör wird benötigt?

Räucherkohle

Beim traditionellen, zeremoniellen Räuchern hat Rauch eine ganz wichtige Funktion. Deswegen wird unter dieser ursprünglichen Räuchertradition immer das Räuchern auf einer Räucherkohle verstanden. Früher nutzten die Menschen einfach die Glut aus dem Lager- und Herdfeuer. Das ist heute natürlich noch ideal, wenn ein Kaminofen in Reichweite ist. Ansonsten bietet der Handel eine überschaubare Auswahl an Räucherkohle:

  • Räucherkohle mit Selbstzünder:

    Das ist die handelsüblichste und gebräuchlichste Räucherkohle. Sie ist mit Salpeter, einem brandbeschleunigenden Mineralstoff, getränkt. Sobald die Kohle in eine Kerzenflamme gehalten wird, läuft ein Glutfunke ganz leicht zischend durch die Kohle. Dabei entsteht ein leichter Geruch von dem sich auflösenden Salpeter. Sobald die Kohle außen eine weißgraue Aschenschicht hat, ist sie ideal, um das Räucherwerk aufzulegen.

  • Japanische Räucherkohle:

    Die Edel-Variante unter den Räucherkohlen. Aus Bambus gefertigt ist sie absolut geruchlos beim Entzünden. Doch genau hier hält sie ihre Herausforderungen bereit. Nur über der Kerzenflamme funktioniert es nicht. Am besten und gleichmäßigsten entzündet sich diese Kohlenart, wenn sie kurz auf die Herdplatte gelegt wird. Nach einigen Minuten ist eine Seite angeglüht. Mit dieser angeglühten Seite nach oben die Kohle in den Sand legen und darauf das Räucherwerk platzieren.

  • Natur-Räucherkohle:

    Die Inhaltsstoffe sind fragwürdig und nicht genau identifizierbar. Lässt sich nur sehr schwierig anglimmen und hat auch ihre Schwierigkeiten, gleichmäßig durchzuglimmen.

Räucherzange oder auch Kohlezange:

Ein weiteres, hilfreiches Zubehör, um sicher und geschickt mit der Kohle hantieren zu können. Sie wird benötigt, um die Kohle über einer Kerzenflamme zu entzünden und um das verbrauchte Räucherwerk von der Kohle zu schieben und neues aufzulegen. Die Form erinnert an eine überdimensionierte Zuckerwürfelzange aus Großmutters Haushalt ? die es natürlich auch täte.

Räucherfeder:

Sie ist ein unerlässlicher Begleiter beim Räuchern, denn eine Feder symbolisiert während des Räuchervorgangs das Element Luft und sorgt dafür, dass unsere Botschaften an die richtige Stelle gelangen, nämlich in eine spirituelle, geistige Ebene ? eben zu den Göttern und Göttinnen! Für unsere Ahnen war das Räuchern immer mit einem Opfer an ihre Gottheiten verbunden. Sobald sie geräuchert haben, hatten sie deren Aufmerksamkeit. Mit Hilfe der Feder kann der Rauch auch gelenkt werden, z.B. bei einer Hausräucherung in unzugängliche Ecken, bei einer Körperräucherung an besondere Körperstellen. Eine Räucherfeder kann eine schlichte Truthahn- oder Wildputenfeder sein, die günstig ist und nicht unter Artenschutz steht. Für besondere Rituale und Zeremonien sind Adler, Uhu- und andere Federnarten beliebt. Diese stehen jedoch unter Artenschutz und dürfen ausschließlich mit amtlich beglaubigtem Zertifikat veräußert und erworben werden.

Räuchersand:

Ein nur scheinbar banales Zubehör, denn auch der Sand will wohl gewählt sein. Wer Vogelsand verwendet, bringt sich um den wahren Räuchergenuss. Denn dieser ist mit synthetischen Zusatzmitteln angereichert, um unangehme Gerüche zu binden. Diese Art von künstlichen Zusätzen hat beim Räuchern nichts zu suchen. Deswegen wird beim Räuchern der ganz normale Sand (Quarzsand, Aquariensand, Spielkastensand) verwendet.

Qualität von Räucherwerk

Worauf ist beim Kauf von Räucherwerk zu achten?

Räucherwerk sollte von bester Qualität sein, da die Duftstoffe direkt in das Gehirn eindringen! Deswegen sind die LAB.DANUM-Räucherwaren

  • vollkommen natürlich, rein und unverfälscht
  • ohne Farb- und sonstige Zusatzstoffe
  • Wo möglich, in Bio-Qualität und aus Wildsammlung.
  • aus der Region bezogen oder von Lieferanten, mit denen mich ein sehr persönlicher Kontakt verbindet oder aus eigenem Anbau und solange der Vorrat reicht und/oder von befreundeten, leidenschaftlichen Kräuterfreunden, die mir ihre Kräuterernte gerne für meine Mischungen überlassen.
  • Ein kleiner Teil stammt auch aus meinem eigenen Kräuteranbau.
  • Immer wieder bekomme ich auch Kräuter von Freunden und Verwandten, die ihren Kräutergarten sehr liebevoll hegen und pflegen. Sie ernten für mich die Kräuter, trocknen sie und ich bekomme sie bereits gerebelt oder geschnitten in großen Tüten, um sie zu Mischungen zu verarbeiten.
  • in möglichst wenigen Verarbeitungsschritten und in bester Energie gemischt und abgefüllt.
  • von Hand abgefüllt, keine maschinelle Verarbeitung!
Sie entscheiden selbst, welche Räucherqualität Sie sich wert sind! Wie sagte einst ein japanischer Räuchermeister...? "Räuchern und Geiz passt nicht zusammen!"

Meine Ware prüfe ich sorgfältig. Im Umgang mit den Schätzen der Natur handle ich achtsam und mit Respekt. Deswegen bin ich manchmal auch von direkter Offenheit, wenn ich nach Räuchermischungen oder Räucherstäbchen gefragt werde, die aufgrund der Beschreibung am Telefon schon parfümiert und gefärbt klingen.

Räucherarten, Räuchertechniken, Räuchermethoden, Räucherstufen

1. Räucherstäbchen und Räucherkegel

Seit den 1970/80 Jahren kennt sie jedes Kind bei uns: Die süßlich-schweren Räucherstäbchen, meist intensiv patschouli-verströmenden Rauch von sich gebend und in den meisten Fällen Kopfweh erzeugend. Die meisten ihrer Art sind von äußerst fragwürdiger Qualität. Diejeningen, von denen ich das Räuchern lernen durfte und die ich somit zu DEN Räuchergrößen Deutschlands zähle, gibt es keinen, der zum Beispiel indische Räucherstäbchen wie Nag Champa und ähnliches empfehlen würde. Nicht mal im Freien würden sie derartiges räuchern. Es ist also eine wahre Herausforderung, sich auf die Suche nach wahrhaft guten Räucherkegeln und Räucherstäbchen zu machen. Auch auf Siegel aller Art ist hier kein Verlass. Trotzdem haben wir zumindest dieser einfachen Form des Räucherns zu verdanken, dass sich jeder unter dem Begriff "Räuchern" etwas vorstellen kann. Auch wenn hier in erster Linie die einfache Handhabung im Vordergrund steht und am Qualtiätsbewusstsein noch gearbeitet werden darf.

Wie werden Räucherstäbchen und Räucherkegel angewendet?

Die Räucherstäbchen und -kegel werden einfach in einen entsprechenden Räucherstäbchenhalter gestellt oder in eine Schale mit Sand gesteckt und an der Spitze entzündet, die gleich anfängt zu glimmen. Zarte Rauchkringel werden aufsteigen und im besten Fall: Ein naturreiner, unverfälschter Duft!

Welche Räucherstäbchen können wir empfehlen?

Räucherstäbchen aus dem Erzgebirge: Die XXL-Räucherstäbe in den Sorten Lavendel, Weihrauch, Sandelholz, Citrus, Kiefer-Fichte, Anti Mücke

Räucherstäbchen aus Nepal, nach demeter-Kriterien und in Bio-Qualität: Nepali Gardens Räucherstäbchen

Räucherstäbchen aus Japan: Japanische Räucherstäbchen der Firma Shoyeido

Räucherstäbchen aus Kräutern und Harzen, handmade in Spain, absolut naturrein, ein Traum! Räucherstäbchen Naturcense

Räucherkegel, dto. Räucherkegel Naturcense

2. Räucherkräuterstäbe

Räucherstäbe haben eine sehr lange Tradition. Sowohl in heidnischer als auch in christlicher Zeit war es üblich, dass die Frauen im Sommer aus den Kräutern der Umgebung Kräuterbuschen und Räucherstäbe zusammengebunden haben. Diese stellten die "Medizin der einfachen Leute" dar. Denn daraus wurde im Winter bei Krankheiten Tee und Umschläge zur Linderung hergestellt. Was übrig war, wurde in den Raunächten in Haus und Ställen verräuchert, um Mensch und Vieh gut über den harten, kalten Winter zu bekommen.

Die Tradition des Räucherstäbe bindens hat wieder Fahrt aufgenommen. Es ist eine geradezu meditative Arbeit, die Kräuter zu ernten, zu sortieren und sich zu überlegen, in welcher Kombination sie zu einem Räucherstab zusammengebunden werden sollen.

Die Stäbe müssen einige Zeit trocknen. Dann werden sie vorne angezündet und schon kann damit geräuchert werden. Wie bezeichnen diese Räucherart als ganz einfache "Stufe" des Räucherns, denn es wird nichts benötigt: Kein Gefäß, keine Kohle. Nur den trockenen Stab anglimmen und los geht's.

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3. Räuchern auf dem Stövchen mit dem Drahtsieb

Das Stövchen ist eine moderne Errungenschaft des Räucherns. Hier wird die Räucherware auf ein Edelstahlsieb aufgelegt. Dabei ist folgendes zu beachten:

- Wenn das Räucherwerk direkt dort aufgelegt wird, wo die Kerze unter dem Sieb steht, dann haben wir das Räucherwerk dort platziert, wo natürlich die höchste Hitzeentwicklung stattfindet. Das bedeutet also: Wir haben sehr schnell einen Duft, denn durch die starke Wärme verströmen sich die Duftmoleküle sehr schnell. Wir müssen jedoch auch achtgeben, dass das Räucherwerk nicht anfängt zu verbrennen. Das können wir vermeiden, indem...

- das Räucherwerk nur um den Rand des Siebes platziert wird. Dort haben wir eine geringere Hitzeentwicklung. Der Duft wird sich langsamer, jedoch nachhaltiger verströmen und es wird sich kaum oder gar kein Rauch entwickeln.

Der Vorteil des Räucherns auf dem Stövchen:

Wir können es ganz unklompliziert anwenden, wo immer wir sind, ob Zuhause, im Büro, im Kinderzimmer oder Schlafzimmer, in Geschäftsräumen, Praxen und Behandlungszimmern.

Und so funktioniert´s richtig:

- Legen Sie die Räucherware auf das Drahtsieb und zünden Sie unten das Teelicht an.

- Nicht die Räucherware auf dem Drahtsieb anzünden!

- Wenn das Teelicht ganz neu ist und eine große Flamme hat, können je nach Beschaffenheit des Räucherwerks schnell zarte Rauchkringelchen empor steigen. Dann schieben Sie das Räucherwerk mit Ihrer Zange einfach an den Rand des Siebes oder ziehen das Sieb etwas zur Seite oder verschieben unten die Kerze.

- Sie können auch z.B. zartes Räucherwerk wie Süßgras oder Mischungen wie Elfenzauber, Märchentraum, Engelschwingen, etc. gleich an den Rand des Stövchens platzieren.

- Um das Räucherwerk vor der Hitze zu schützen, streuen Sie einfach etwas Sand auf das Sieb oder legen Sie die kleine Metallscheibe für Harze auf das Sieb. Diese ist ideal, um Harze zu räuchern, dann verklebt das Sieb nicht. Von Alufolie raten wir aus Umweltgründen ab.

Reinigung eines verklebten Siebes:

  • Halten Sie es mit einer Zange direkt über eine Kerzenflamme.
  • Am besten machen Sie das in der Spüle oder draußen.
  • Jetzt kann starker Rauch entstehen oder die verbrannten Harzreste können sich entflammen.
  • Nicht erschrecken, es kann nichts passieren! Einfach ausblasen oder in die Spüle legen.
  • Die eingebrannten Harzreste verflüssigen sich jetzt bzw. brennen aus. Jetzt kann man die Reste ganz einfach mit einer Drahtbürste wegbürsten.
  • Und schon haben Sie wieder ein sauberes, einsatzbereites Sieb.

Unterschied Stövchen mit Drahtsieb und Stövchen mit Lavasteinen?

Ich werde immer wieder gefragt von Kunden, was ich ihnen denn jetzt empfehle: Das Räucherstövchen Magma mit den Lavasteinen oder ein Stövchen mit Drahtsieb? Das lässt sich leider nicht so einfach beantworten. Beides hat seine Berechtigung. Viele haben sich beide Stövchen besorgt und sind ganz glücklich damit, weil sie so vielfältige Einsatzmöglichkeiten haben. Es kommt immer darauf an, womit man räuchert und wo es eingesetzt werden soll. Kunden, die einen eigenen Garten haben und viele Räucherpflanzen selbst ernten und trocknen, die nehmen gerne das Lavastövchen. Sie können esslöffelweise oder eine ganz Handvoll Kräuter auf das Lavastövchen streuen und genießen den Duft in seiner Üppigkeit.

Kann man auf das Drahtsieb nicht auch einfach die Lavasteine legen?

Die großen Lavasteine empfehle ich da nicht. Sie werden durch den hohen Abstand zur Kerze nicht warm genug. Aber es gibt klitzekleine Lavaasteinchen, die können dafür verwendet werden. Das ist auch der eigenen Experimentierfreude überlassen. Lust am Ausprobieren, wie was wann am besten seinen Duft entfaltet, sollte ein Räucherer schon haben

Anleitung: Räuchern auf der Kohle

Der Sand wird in die Räucherschale gefüllt: Ca. ½ bis ¾ der Schale mit Sand füllen. Die Räucherkohle mit der Zange über ein Teelicht halten, so dass die Kante der Kohle in die Flamme zeigt. Die Kohle ist selbstzündend: Nach ein paar Sekunden sieht man einen Glutfunken durch die Kohle laufen. Achtung: Es kann etwas zischen, funken und spritzen. Die Räucherkohle auf den Sand legen und mit der Feder anfächeln, das beschleunigt das Durchglühen.

Erst wenn die Kohle außen gräulich oder weiß ist (wie die Grillkohle), dann das Räucherwerk auflegen. Dazu das ausgewählte Räucherwerk etwas zerkleinern, Harze sollten gut gemörsert sein. Eine Messerspitze des Räucherwerks auf die glühende Kohle legen und mit der Feder den Rauch fächeln, damit er sich im Raum gut verteilt. Je nach gewünschter Duft- und Rauchstärke weiteres Räucherwerk auflegen.

Wichtiger Tipp:

Die Kohle wird sehr heiß, ca. 800 Grad. Das führt oft dazu, dass das Räucherwerk schnell verbrennt.

Was also tun? Einfach etwas Sand über die Kohle streuen (ca 1/4-1/2 Teelöffel) und darauf dann das Räucherwerk legen. Das dämpft die Hitze und Sie haben länger von Ihrer Räucherung, denn der Duft entfaltet sich langsamer. Spielen Sie etwas mit Räucherwerk und Kohle, d.h. die Kohle braucht manchmal wieder etwas Luft- und Sauerstoff-Zufuhr, damit sie weiter durchglühen kann. Dann fassen Sie die gesamte Kohle mit der Zange an, befreien sie von Sand und Räucherwerk und legen neu auf. Manchmal lege ich das Räucherwerk auch nur um die Kohle herum und lasse ca. 0,5 cm Abstand zwischen dem Rand der Kohle und dem Räucherwerk. Bei zartem Räucherwerk wie Blüten oder Blättern reicht die Hitzeentwicklung am Rand der Kohle völlig aus.

Wann mit der Kohle räuchern?

  • Ganz einfach: Wenn Ihnen danach ist.

  • Bei einem Räucherritual oder einer Räucherzeremonie für Geburt, Hochzeit, Geburtstag, Jubiläum, etc.

  • Immer bei einer intensiven Hausräucherung! Auch bei einer Büroräucherung!

  • Zu den Jahreskreisfesten: Lichtmess - Imbolc, Frühjahrs-Tag-und Nachtgleiche - Ostara, Walpurgis - Beltane, Sommersonnenwende - Litha, Schnitterinnenfest - Lughnasadh, Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, Allerheiligen - Samhain, Wintersonnenwende - Julfest.

  • Zu anderen jahreszeitlichen Anlässen wie Advent, Weihnachten, Rauhnächte.

  • Bei besonderen Anlässen wie: Geburtstag, Übergänge, Orientierungsphasen, Abschied, Loslassen

  • Wohnungswechsel

  • Körperräucherungen, z.B. Meridianräucherung, Chakrenräucherung, Personen- bzw. Auraräucherung, z.B. Klärung der Körperenergien
  • Hier finden Sie die passenden Kurse: Körperräucherungen

Bei diesen Gelegenheiten ist der Rauch aus unterschiedlichen Gründen erwünscht. Denn der Rauch neutralisiert am besten schwere, dichte Energien. Deswegen hat sich in manchen Gegenden, wie z.B. bei uns im süddeutschen Raum, die volkskundliche Weisheit auch im Sprachgebrauch gehalten: "Da muss ich mal den Rauch reinlassen!" oder "Das hat sich in Rauch aufgelöst!" Wir sagen das immer dann, wenn es Unklarheiten, Verstrickungen, Missverständnisse gegeben hat und diese Situation geklärt werden soll. Der Rauch beschert uns also wieder klare Verhältnisse und Situationen!

Räucher-Gelegenheiten im Alltag

Ausräuchern, energetisches Reinigen, die Atmosphäre neutralisieren, dichte Energien transformieren, auf feinstofflicher Ebene reinigen?

Egal wie wir es nennen: Das Ausräuchern von Wohnräumen und Ställen gehört zur ältesten Anwendung von Kräutern und Harzen auf einer Holzkohle. In ländlichen Gebieten wird diese uralte Praxis noch heute angewendet, um Krankheiten zu bannen und gleichzeitig das Haus zu schützen und zu segnen. Heute erinnern wir uns wieder an diese alten Traditionen. Meistens dann, wenn wir merken, dass trotz heftigen Putzens die Energie im Raum unverändert bleibt: Dicht, manchmal sogar bedrückend und schwer. Viele Menschen reagieren immer sensibler auf diese störenden Raumenergien. Grund genug, mal den Rauch reinzulassen?!

Und wie fühlt es sich nach einer Räucherung an: Klar, leicht, frisch, befreit, neutral, positiv energetisiert!

Räuchern können wir den ganzen Tag. Genauso haben es die Menschen in allen alten Hochkulturen gemacht und auch unsere keltischen und germanischen Vorfahren. Räuchern war ein fester Bestandteil im Alltag. Leider sind wir davon etwas entfernt worden. Nichts leichter jedoch, um daran wieder anzuknüpfen.

Wir können räuchern, um:

  • wach und präsent den Tag zu beginnen
  • am Abend die Gedanken zur Ruhe zu bringen
  • besser in den Schlaf zu finden
  • dichte, schwere Energien in Räumen zu transformieren für eine bessere Stimmung und mehr Leichtigkeit
  • Altes loszulassen und Abschied zu nehmen oder Trauer zu verarbeiten
  • Neues zu begrüßen und zu feiern, für einen Neubeginn
  • Übergänge zu markieren, in denen eine Entscheidung ansteht
  • für gute Stimmung zu sorgen, wenn Gäste kommen
  • Körper, Geist und Seele einen Heilungsimpuls zu geben
  • Meditationen und Gebete zu begleiten
  • Kinder bei der Konzentration zu unterstützen oder ihnen mehr Ruhe zu schenken
  • Geburtstage als Übergang in ein neues Lebensjahr bewusst zu begehen

Eine alte Räuchertradition: Die Hausräucherung

Wohnung und Haus ausräuchern, energetisches Reinigen, die Atmosphäre neutralisieren, dichte Energien transformieren, auf feinstofflicher Ebene reinigen, Hausräucherung in den Raunächten... egal wie wir es nennen: Das Ausräuchern von Wohnräumen und Ställen gehört zur ältesten Anwendung von Kräutern und Harzen auf einer Holzkohle.

In ländlichen Gebieten wird diese uralte Praxis noch heute angewendet, um Krankheiten zu bannen und gleichzeitig das Haus zu schützen und zu segnen. Heute erinnern wir uns wieder an diese alten Traditionen. Meistens dann, wenn wir merken, dass trotz heftigen Putzens die Energie im Raum unverändert bleibt: Dicht, manchmal sogar bedrückend und schwer. Viele Menschen reagieren immer sensibler auf diese störenden Raumenergien.

Grund genug, mal "den Rauch reinzulassen" - das ist übrigens typischer süddeutscher Volksmund. Der Ausdruck "Rauch reinlassen" ist sozusagen ein Synonym für "eine klare Ansage machen", damit danach wieder alles in Ordnung ist. Genau das macht der Rauch auch für uns, er sorgt für Klarheit und Ordnung in der Atmosphäre eines Raumes.

Und wie sind fühlt es sich nach einer Räucherung an: Klar, leicht, frisch, befreit, neutral, positiv energetisiert!

Welches Räucherwerk eignet sich für eine Hausräucherung?

Welche Räume sollten regelmäßig ausgeräuchert werden?

  • Büros und Besprechungszimmer
  • Praxisräume und Wartezimmer
  • Wohn- und Schlafräume
  • Kinder- und Klassenzimmer. Leider wird das oft vernachlässigt und tut den Kindern jedoch so gut!
  • Alle Räume, in denen wir uns regelmäßig aufhalten.
  • Weitere Räuchergelegenheiten

    • Abräuchern des Körperumfeldes (Aura) nach Krankheit, Krankenhausaufenthalten, Arztbesuchen, Aufenthalten in Wartezimmern
    • Den Garten, die Grenzen des Gartens (falls erforderlich), das Kräuter- und Gemüsebeet beräuchern!
    • Sterbezimmer ausräuchern
    • Auto ausräuchern, ganz wichtig, wird leider unterschätzt. Aber denken Sie mal an die vielen Emotionen, die dort losgelassen werden...

Räuchern im Büro

Hier empehle ich das Räuchern mit dem Stövchen. Kollegen, die noch nicht zu den begeisterten Räucherern gehören, sollten eine Aussage wie "den Rauch rein lassen" ja nicht gerade wörtlich verstehen.

Was eignet sich für eine Büro-Räucherung?

Räuchern zu den Jahreskreisfesten

Das Jahr ist in 8 Phasen bzw. Wendepunkte eingeteilt, die auf den keltischen Jahreskreis zurückgehen. Jeder Wendepunkt zeigt an, dass die Natur jetzt in einen anderen Rhythmus übergeht. Diese neue, jahreszeitliche Energie können wir für unsere persönlichen Themen und Entwicklungsprozesse nutzen oder einfach nur für das, was wir aktuell vorhaben.

Ab Allerheiligen, Samhain am 01. November beginnt die Phase der Innenschau, des Rückzugs. Erst an Lichtmess geht es wieder ins Außen, ans Pläne schmieden. An den Tag-und-Nacht-Gleichen schauen wir, was in uns in Ausgeglichenheit ist und wovon wir mehr oder weniger brauchen in unserem Leben. Die Sonnenwenden markieren ganz wichtige Übergängen: Von der dunklen in die helle Jahreszeit oder umgekehrt. Diese Jahreskreispunkte können mit schönen Räucherritualen begleitet werden, um sich der energetischen Zeitqualität bewusster zu werden und sie für sich zu nutzen. Die acht Jahreskreis-Mischungen repräsentieren über den Duft und die Bedeutung jedes einzelnen Räucherwerks, das in der Mischung enthalten ist, das Thema des aktuellen Jahreszeitpunktes. So kann auch in unserem inneren Seelenraum die Energie der Jahreszeit nachvollzogen werden.

Die Jahreskreisfeste sind nach meinem Verständnis nicht nur als punktuelle Highlights im Jahr zu sehen. Sie kündigen Phasen an, die wir für mehrere Wochen nutzen können, um uns mit bestimmten Themen zu beschäftigen und zwar in einer engen Verbindung mit der Natur. Auch das ist Naturspiritualität.

Wann mit welchem Räucherwerk räuchern?

Ein Räucherritual ist eine kleine Auszeit im Alltag. Sorgen Sie dafür, dass Sie für ca. 20 min ungestört sind. Überlegen Sie, was das Ziel dieser Räucherung sein soll und welche Absicht Sie damit verbinden.

Runterkommen, Ruhe in das Gedankenkarussell bringen?

Dann wählen Sie eine der folgenden Mischungen

  • Hier daheim
  • Rückzug und Stille
  • Zirbe Nadeln und Holz
  • Weihrauch & Zirbe
  • Für eine beruhigende, sinnliche Abendräucherung?

    Labdanum, Zimtblüte, Rosenblüten, Alantwurzel, Styrax, schwarzer Copal

    Für einen guten Schlaf? Schlaf-gut mit Zirbenholz. Die Wirkung dieses Holzes ist sensationell. Es reduziert die Herzschläge und sorgt für einen tieferen Schlaf. Eine Alternative und sehr luxuriöse Variante ist hierfür das Adlerholz.

    Harmonie und Balance?

    Dann mischen Sie etwas Weihrauch und Myrrhe, alternativ können Sie auch weißen und schwarzen Copal nehmen.

    Energie und mehr Vitalität? Wie wäre es mit den Räuchermischungen Lebensfreude, Lebensenergie oder Schwungvoll & Vital?

    Kreative Ideen und Konzentration? Dann greifen Sie bei der Räuchermischung Kreative Schaffenskraft zu!

    Klarheit und Reinigung für Räume und Aura? Dann wählen Sie einen der schönen Weihrauch-Sorten oder Weissen Salbei

    Eine eigene Räuchermischung herstellen

    Wenn Sie selbst mischen, tauchen Sie ein in Ihr Räucherwerk und hören Sie auf Ihre innere Stimme. Nehmen Sie spontane Einfälle und Impulse wahr, um genau das Räucherwerk zu wählen, das Sie jetzt unterstützen kann. Und: Räuchern ist auch experimentieren. Weshalb sollte Ihnen nicht eine eigene Mischung guttun, die Sie so nirgends zu kaufen finden? Also: Seien Sie mutig, mischen Sie spontan das, was sich in Ihrem Inneren zeigt. Es ist der Duft Ihrer Seele. Genießen Sie ihn!

    Wie gehen Sie am besten vor?

    Beginnen Sie damit, ein Thema zu formulieren, für das Ihre Räuchermischung stehen soll, z.B.

    - Ich möchte mich ganz schnell beruhigen und entspannen!

    - Ich möchte die Last des Tages jetzt loswerden!

    - Ich wünsche mir einen wunderbar innerlich entspannten und ruhigen Zustand!

    - Ich wünsche mir Klarheit bei dem Thema....!

    - Was soll ich tun in der aktuellen Situation... ?!

    - Was könnte mir jetzt am meisten helfen...?! außer der Räucherung natürlich ;-)

    .... Sie haben jetzt bestimmt eine Ahnung, was ich meine, mit "Thema formulieren". Holen Sie sich dieses also in Verstand und Herz. Spüren Sie es im Körper! Dann wenden Sie sich Ihrem Räucherwerk zu. Worauf fällt Ihr Blick spontan? Lassen Sie sich von Ihrer Intuition führen. Greifen Sie in die Dosen und Töpfe, zu denen es Sie jetzt geradezu magisch zieht. Daraus stellen Sie sich Ihre persönliche Räuchermischung zusammen. Entscheiden Sie selbst, wieviel Sie wovon nehmen. Ihre Nase entscheidet, Sie können den Duft jederzeit verändern.

    Anwendung zuhause:

    Sie können zuhause wunderbar mit dem Stövchen räuchern, bei dem Sie das Räucherwerk auf ein Edelstahlsieb legen und nur das Teelicht darunter anzünden. Beim Stövchen entwickelt sich kaum Rauch. Vielen meiner Kunden ist das gerade in geschlossenen Räumen ganz angenehm. Um auch mal ?nebenher? zu räuchern, ist das eine ganz ideale Sache.

    Für eine intensive Räucherung oder auch ein Räucherritual, empfehle ich die Kohle. Ja, das entwickelt mehr Rauch, ist jedoch bei manchen Themen sinnvoll. Der Rauch fesselt unser Inneres, unsere Seele, zusätzlich und fokussiert auf einen Wunsch, eine Bitte oder eine Fragestellung.

    Was uns wichtig ist in unserer Räuchermanufaktur?

    Abfüllen der Räucherware

    Ob Einzelstoffe oder Mischungen, alles wird von Hand abgefüllt. Dafür sind Hilde und Franz, meine Seniorenmannschaft, verantwortlich. Sie gehören zu der unentbehrlichen Stamm-Mannschaft, ohne die wir manchmal ganz schön aufgeschmissen wären!

    Räuchermischungen

    Es gibt Mischungen, die entstehen in enger Zusammenarbeit mit professionellen Räucherfachleuten, die nach unseren Anweisungen bzw. Rezept- und Zutatenvorgaben mischen. Und es gibt Mischungen, die wir in unserer eigenen kreativen Mischungsküche herstellen. Dafür nehmen wir uns Zeit und werkeln gerne vor uns hin. Wir achten darauf, dass wir dabei in guter Energie und innerer Harmonie sind. Ich bin überzeugt davon, dass sich das auf den Prozess des Mischens überträgt. Ob dies nun als energetisieren oder spirituelles Aufladen bezeichnet wird, ist nicht relevant.

    Wichtig ist nur, dass sich die Freude am Tun und das gedankliche Hineingeben auf die Wirkung der Mischung übertragen. Dazu benötigen wir keine anderen Hilfsmittel als unsere Hände, Achtsamkeit und eine gute Absicht bei unserem Tun.

    In vielen Mischungen treffen sich Duft und Wirkung von heimischen Kräutern mit Harzen, die aus Mexiko, Afrika oder der arabischen Halbinsel stammen. Harze wirken als Duftfixateure und machen den Duft der Kräuter intensiver. In meinen Mischungen sind oft die hochwertigsten Harze wie Weihrauch aus dem Oman, Mastix oder Dammar enthalten.

    Es gibt auch Mischungen ohne Harze, die einen sehr natürlichen, würzigen Kräuterduft haben.

    Lieferanten

    Der Kontakt zu meinen Lieferanten ist mir so wertvoll wie der Kontakt zu meinen Kunden. Alle meine Lieferanten kenne ich persönlich. Die Geschäftsbeziehungen sind von Fairness und gegenseitiger Unterstützung geprägt. Meine Bezugsquellen sind kleine Unternehmen mit zum Teil nicht mehr wie 2-3 Mitarbeitern (keine Massenfabrikationen und keine Großkonzerne!). Dafür geballte und jahrzehntelange Kompetenz in Sachen Räucherwerk.

    Unsere Verpackung für Räucherwerk...

    ...wird ausschließlich in Deutschland und auch noch regional hergestellt:

    - Die Pappdosen für Einzelstoffe, Räuchermischungen und Räucherstäbchen im Oberschwäbischen

    - Die Räucherkisten aus Holz im Schwarzwald

    - Die Papiertüten einen Steinwurf entfernt!

    Wir verzichten weitgehendst und wo immer es möglich ist, auf Plastikverpackungen und auf Glas!