Weihrauch

Weihrauch ist nicht gleich Weihrauch....
Weihrauch ist nicht gleich Weihrauch. Hier finden Sie naturreine, unbehandelte Qualitäten wie den grünen Weihrauch, Weihrauch Al Hojari, Weihrauch Superior, etc. aus dem Oman und Somalia. Was Sie hier nicht finden, sind gefärbte und parfümierte Sorten wie Kirchenweihrauch.

Weihrauch räuchern, die Wirkung von Rauch und Duft wahrnehmen, ist für viele eine Offenbarung. In unserem reichhaltigen Sortiment finden Sie die besten Weihrauch-Qualitäten, die wir direkt aus den Ursprungs- bzw. Herkunftsländern beziehen.

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Weihrauch hat unter den Harzen ganz eindeutig eine Sonderstellung und zwar in mehrfacher Hinsicht:

 

- Er stellt das kraftvollste Räucherwerk mit der höchsten Schwingung dar.

- Er zeigt sich in unterschiedlichen Bezeichnungen: Olibanum, Luban, Waldweihrauch (was kein echter Weihrauch ist, sondern eine Mischung aus Fichten- und Kiefernharz), Kirchenweihrauch (was ebenfalls kein echter Weihrauch ist, sondern ein synthetisch parfümiertes und gefärbtes Irgendwas)

- Seine lateinischen Begriffe sind ebenfalls vielfältig: Boswellia serrata, Boswellia sacra, Boswellia frereana, Boswellia neglecta , Boswellia rivae, Boswellia papyrifera, uvm.

- Die Wirkung von Weihrauch ist seit dem Altertum belegt. Und das nicht nur bei Räucherungen im Tempel zur Anbetung der Götter und als Opfergabe, sondern auch bei der inneren Einnahme. Bei Entzündungen, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Arthritis, Multipler Sklerose, etc. soll der Weihrauch lt. zahlreicher Studien seine Wirkung tun.

- Beim Räuchern findet er seine klassische Anwendung auf der Kohle. Gelegenheiten und Anlässe, ihn zu räuchern und sich seinem Duft hinzugeben, sind vielfältig:

  • Reinigung von Räumen und für eine klare Atmosphäre

  • Transformation von Energien

  • Spirituelle Öffnung

  • Verbindung mit dem Göttlichen

  • Bei sakralen Handlungen in der Liturgie

  • Bei Ritual und während der Meditation

  • Um Kranken- und Sterbezimmer zu reinigen und der Seele den Weg zu weisen

 

- Weihrauch ist häufiger Bestandteil in Räuchermischungen. Sein köstlich duftender Rauch vermischt sich zum Beispiel wunderbar mit Myrrhe oder auch mit Heilkräutern wie Lavendel und weißem Salbei.

 

 

Was bewirkt Weihrauch beim Räuchern?

Weihrauch, ob von den Sorten Boswellia serrata oder anderen, verändert und transformiert die Atmosphäre und damit das Empfinden in der Seele stark. In der Literatur werden zahlreiche Beispiele beschrieben, weshalb Weihrauch zu den kostbarsten Harzen beim Räuchern zählt.

 

Warum überhaupt mit Weihrauch räuchern?

Das lässt sich klar beantworten: Weshalb sollten wir uns mit etwas anderem als dem Besten unter den Harzen zufrieden geben?! Das Harz unter den Harzen schenkt wie kein anderes Wohlgefühl!

  • ist ein stark wirksames Anti-Stress-Mittel

  • kann Räume und die Aura reinigen,

  • ist für viele Menschen in unverzichtbarer Bestandteil betörend duftender Räuchermischungen wie z.B. der legendären Kyphi-Mischung nach einem alten ägyptischen Rezept.

 

Kann Weihrauch innerlich eingenommen werden?

Hierzu sollten Sie einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren. Bekannt ist jedenfalls, dass Weihrauch, hauptsächlich der indische Weihrauch, durch seinen gut erforschten Inhalt, den Boswelliasäuren, in der ayurvedischen Medizin, häufig zum Einsatz kommt. Dort wird Olibanum sogar auf Rezept verschrieben in Form von Weihrauch-Kapseln, um z.B. chronische Entzündungen wie Arthritis zu vertreiben.

Wann bzw. wofür wird Weihrauch geräuchert?

Die traditionelle Anwendung von Weihrauch symbolisiert schon immer Gesundheit, Wohlbefinden und eine Verbindung zum Göttlichen. Deswegen gehörte er im alten Ägypten zu den wichtigsten Räucherwerken. Heute ist er außerdem ein wichtiger Bestandteil in Räucherungen auf Kohle, ob pur oder in einer Räuchermischung, für die energetische oder atmosphärische Reinigung eines Raumes. Auch zur Begleitung von Meditation, spirituellen Handlungen und während Ritualen wird Olibanum als Räucherwerk, vorwiegend auf der Kohle, geräuchert.

 

Welchen Weihrauch räuchern?

Ganz klar: Nur den Besten!

 

Hier einige Kriterien, wie Weihrauch nicht sein sollte und wann Sie die Finger weglassen sollten:

- kleine, bunte, stecknadelkopfgroße Kügelchen in allen Farben wie gold, grün, blau, rot, schwarz, silber, etc.

- Oft mit klangvollen Namen versehen wie 1001 Nacht, Oriental, Erzengel Michael, Erzengel Raphael, Paradies, etc. Die phantasievollen Namen machen die Qualität nicht besser, sie täuschen lediglich über ein minderwertiges Produkt hinweg.

 

 

Kriterien für eine gute, hochwertige Weihrauch- bzw. Olibanum-Qualität:

- tränenförmige Tropfen von erbsen- bis Walnussgröße, manchmal auch stalaktiten-förmig.

- in den Farben hell- bis dunkelgelb, manchmal bräunlich, oft durchsichtig weiß schimmernd.

 

Achten Sie also beim Kauf auf eine gute Qualität, auch das ist nämlich Energie, die Sie beim Räuchern spüren, ob sie das feine Weihrauch-Harz nun pur oder zusammen mit Myrrhe oder anderem Räucherwerk in Räuchermischungen verwenden.

 

Gibt es Weihrauch als Kraut, als Heilkraut?

Definitiv nein, Weihrauch ist ein Harz, worunter der Lebenssaft der Bäume verstanden wird. Es gibt Verwechslungen mit einem Kraut namens Weihrauchpflanze, Plecthrantus Solenoides, von dem behauptet wird, es gäbe einen sakralen Weihrauchduft ab. Was ich nicht bestätigen kann. Möglichweise ist es jedoch sehr brauchbar, um Stechmücken zu vertreiben.

 

Nächstes Jahr erscheint mein Weihrauch-Leitfaden mit vielen Anwendungs-Beispielen und einer genauen Beschreibung der unterschiedlichen Weihrauchsorten.