Copal weiß räuchern

Harz

botanisch: Bursera graveolens

Vorkommen: Südamerika

Copal ist kein botanischer Begriff, sondern entspricht eher Sammelgut von Harzen verschiedenster Herkunft. Deswegen können die Stammpflanzen nicht eindeutig zugeordnet werden. Überwiegend stammt Copal von sehr harzhaltigen Balsamstrauchgewächsen, wovon es sehr viele gibt.

Der echte, weiße Copal, auch Protium-Copal und Copal blanco genannt, ist das Harz des Protiumbaumes und kommt nur in Südmexiko vor. Es gilt als das edelste und begehrteste Räucherharz. Es wird in Urkulturen als Pom, was soviel wie „Gehirn des Himmels“ heißt, bezeichnet und dort für medizinische, magische und religiöse Räucherungen eingesetzt.

Wie riecht weißer Copal?

Der leichte, zitronige Duft wird von vielen als Alternative zu Weihrauch sehr geschätzt.

Wie wirkt weißer Copal beim Räuchern?

Räuchern mit weißem Copal kann die Konzentration sowie die geistige Klarheit stärken und fördern. Er kann äußerst bewusstseinserweiternd wirken, deswegen ja auch die volkskundliche Beschreibung als Gehirn des Himmels.

Der weiße Copal wirkt außerdem reinigend, aufhellend und soll die Spiritualität fördern. Auch für Schutz- und Reinigungsräucherungen wird er eingesetzt.

Er bleibt manchmal innen zäh und lässt sich schlecht zu einem Pulver mörsern. Lassen Sie sich davon aber nicht abhalten: Legen Sie einfach kleine Stückchen auf Kohle oder Sieb auf.

Womit kann weißer Copal gemischt werden?

Für eine ausgleichende, harmonisierende Mischung: Weißer Copal und schwarzer Copal zu gleichen Teilen mischen. 

Zum weißen Copal passen außerdem:
Wacholderbeeren und -nadeln, Zirbenholz und -nadeln