Vetiver

Holz, Wurzel

Botanisch: Vetiveria zizanioides, Familie der Süßgräser

Vorkommen: Asien, Indien, Mittelamerika

Botanische Merkmale und Vorkommen

Vetiver ist ein Gras mit einem extrem dichten Wurzelgeflecht und wird deshalb oft dort angebaut, wo die Landschaft von Bodenerosion bedroht wird.  Zum Räuchern werden die getrockneten Wurzeln verwendet, die je nach Beschaffenheit noch gereinigt bzw. klein geschnitten werden müssen.

Womit kann Vetiver gemischt werden?

Es verträgt sich gut mit Sandelholz weiß, Benzoe Siam, getrocknete Orangenschalen, Elemi, Sandarak, Dammar, Weihrauch, Sügras.

Wie duftet Vetiver? 

Aromatisch, intensiv, holzig, erdig

Wie wirkt Vetiver beim Räuchern?

Der Duft gilt als kräftigend und wird in Aphrodisiaka besonders wegen des Aromas geliebt. Während der Meditation wird der Duft von Vetiver geschätzt, weil es die Aufmerksamkeit steigert und zu einer klareren Wahrnehmung verhilft. Außerdem hat es eine stark beruhigende Wirkung bei Nervosität und Erschöpfungszuständen. Es hilft, Verspannungen, auch auf der Körperebene, sanft zu lösen. Es erdet und hebt gleichzeitig die Stimmung.

Für eine Mücken vertreibende Räuchermischung kann folgendes gemischt werden:

Vetiver, Lemongras, Lavendel, Pelargonie

Kulturelle Hintergründe

Vetiver ist ein für die Parfümherstellung wichtiger Stoff, denn die rauchigen und erdigen Komponenten des Öls wandeln sich im Herstellungsprozess zu holzig-balsamischen, fast eleganten Duftnoten. In den Urprungsländern kommt es in vielfältiger Weise zum Einsatz: unter anderem auch für Matten und Decken, die nicht von Insekten befallen werden.

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