Weihrauch - Duft der Königsklasse

02.08.2018 20:28

Weihrauch-Duft-beim-Raeuchern-

Betörender Weihrauchduft...

Die chemische Zusammensetzung des Harzes und damit natürlich der Duft bzw. Geruch des Weihrauchharzes hängen stark von der Bodenbeschaffenheit und den klimatischen Bedingungen ab, unter denen der Baum heranwächst.

Je nach geografischem Standort variiert die Menge an Terpenen. Wächst der Baum in einem äußerst niederschlagsarmen Gebiet, kann er besonders viele Terpene entwickeln. Das Harz riecht dadurch sehr aromatisch und die Qualität wird als hoch eingestuft. Auch das Alter der Bäume ist ausschlaggebend für die Qualität des Harzes: Ältere Bäume haben einen höheren Anteil an ätherischen Ölen in ihrem Harz gespeichert als jüngere Bäume.

Der Duft ist sehr komplex und äußerst schwierig zu beschreiben, zumal das Duftempfinden sehr individuell ist. Die meistern Weihrauch-Sorten werden als balsamisch-würzig, frisch und zitronig beschrieben, manchmal auch als süßlich-schwer. Der individuelle Dufteindruck ist oft klar, hell, leicht, erfrischend

Weihrauch aus dem Oman, Boswellia sacra, und im Handel in den Qualitätsstufen Al Hojari Royal, Superior, Standard, etc. vertreten, beeindruckt immer mit einer sehr frischen, geradezu zitrusartig-fruchtigen Note.

Der somalische Weihrauch, B. frereana, der u.a die Sorten Maydi und Moxor umfasst, wird als reichhaltiger und eleganter Duft mit einer ganz leicht an Eukalyptus erinnernden Note bezeichnet.

Der Duft des Ogaden-Weihrauchs aus Äthiopien wird sogar als „berauschend“ und als sehr warm und reichhaltig beschrieben.  

Deswegen: Trotz aller Emfpehlungen ist der eigene "Riechtest" die verlässlichste Herangehensweise, um seinem Lieblings-Weihrauch auf die Spur zu kommen. Wovon Sie Ihre Nase jedoch fern halten sollten, sind bunt gefärbte und synthetisch parfümierte Weihrauchsorten, die oft mit überaus klangvollen Namen aufwarten, was die Qualität jedoch nicht besser macht.

Foto: Weihrauch Somalia, Maydi, großer Brocken

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