Naturphänomene in den Raunächten

22.12.2017 19:58

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Was haben

- der Säftestrom der Bäume

- die Schwärmsporen der Algen

- und die Schwangerschaft der Rehe

mit den Raunächten zu tun? Auf jeden Fall... mehr als wir denken!

Die Sonne zieht zur Wintersonnwende hin immer kleinere Bögen über den südlichen Horizont. Um den 21. Dezember herum haben wir den Eindruck, als ob diese Bewegung ganz zum Stillstand gekommen wäre. Zwischen dem 21. Dezember und dem 03. Januar verzögert sich der Sonnenaufgang morgens sogar um 4 Minuten, d.h. die Nacht zieht sich sogar noch länger in den Tag hinein. Dafür verschiebt sich der Sonnenuntergang minutenweise nach hinten.

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es einem deutschen Pflanzenphysiologen in Zusammenarbeit mit einem Russen nachzuweisen, dass die Ruhe in der Pflanzenwelt mit dem Beginn der Raunächte ein Ende hat: Der Säftestrom der Pflanzen nimmt seine Tätigkeit auf. Besonders an Bäumen konnte beobachtet werden, dass die Säfte zu steigen beginnen. Noch ein weiteres Phänomen konnten die beiden Forscher beobachten: Die Schwärmsporen der Algen begannen sich genau in der Silvesternacht unter dem Eis zu regen (vgl. Die 12 heiligen Nächte, C. Böttcher, Clavis-Verlag).

Eine weitere Besonderheit ist während der Schwangerschaft der Rehe zu beobachten. Das befruchtete Ei bleibt vier Monate in unentwickeltem Zustand in der Gebärmutter liegen. Erst etwa zu Beginn der Raunächte beginnt die  Entwicklung des bis dahin ruhenden Keims, der sich ab diesem Zeitpunkt schnell ausbildet. Bereits im Mai werden die Kitze dann geboren.

Die Anthroposophie hat sich eingehend mit Steigbildern beschäftigt. Die Steigbildmethode beurteilt die Vitalkraft von Pflanzen, Lebensmitteln und biologischen Substraten und ist ein objektivierbares Verfahren, d.h. es ist unbeeinflusst von Messinstrumenten oder dem Beobachter. Die Methode geht auf Rudolf Steiner zurück.

Eine erstaunliche Erkenntnis brachten Steigbilder, die um die Weihnachtszeit entstanden sind. In der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember erhielt man noch ein recht gewöhnliches Gold-Steigbild. Vom 24. auf den 25. Dezember jedoch begann das Bild sich bereits strahlend zu entfalten. In den gesamten anschließenden 12 heiligen Nächten waren die Gold-Bilder so unterschiedlich wie sonst nur von Monat zu Monat im Jahr. (vgl. Hahn, Von den Quellkräften der Seele). Dies spricht für einen Zeitraum der Raunächte vom 24. Dez. bis 05. Januar.

Die Natur beginnt sich in dieser Zeit also wieder zu regen, ohne dass dies bereits sichtbar ist. Nach dem Stillstand im November und den ersten drei Dezemberwochen fangen die Lebenskräfte ab dem 24. Dezember unter der Erdoberfläche mit der Vorbereitung auf einen neuen Ausbruch der Natur an.

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Christine Fuchs, LAB.DANUM - Die Räuchermanufaktur
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