Rosmarin räuchern

Die Spanne seiner Duftnoten ist beeindruckend. Sie reicht von blumig-floral bis zu kampferig-menthol-eukalyptusartig mit einem Hauch von Orange und Zitrone. Diese Fülle an Aromen macht Rosmarin fast zu einem "Alleskönner". Rauch und Duft haben eine desinfizierende Wirkung. Das hat unsere Ahnen davon überzeugt, dass mit ihm die "Dämonen" von Krankheit und Erschöpfung vertrieben werden können.

Rosmarin räuchern

Merkmale und Botanik

Rosmarinus officinalis. Lippenblütler Halbstrauch Mittelmeerraum, Deutschland Blätter

Der immergrüne Strauch ist buschig verzweigt und hat hellblaue bis rosa-weißliche Blüten. Er liebt sonnige und trockene Standorte und wird bei uns als Zier- und Gewürzpflanze vermutlich seit dem Mittelalter kultiviert. Zum Räuchern verwenden Sie die kleingeschnittenen, schmalen Blätter. Rosmarin passt gut zu Salbei, Thymian, Wacholderholz, -nadeln und -beeren, Fichtenharz, Weihrauch, Zedernspitzen, Eukalyptus sowie Kampfer.

Wie duftet Rosmarin beim Räuchern?

Die Spanne der Duftnoten reicht von blumig-floral bis zu kampferig-mentholig-eukalyptusartig mit einem Hauch von Orange und Zitrone.

Wie wirkt eine Rosmarin Räucherung?

Die Fülle an Aromen macht Rosmarin fast zu einem „Alleskönner“. Rauch und Duft haben eine desinfizierende Wirkung, weshalb unsere Vorfahren damit früher die „Dämonen“ von Krankheit und Erschöpfung vertrieben. Mischen Sie diese Aromapflanze für eine Hausräucherung oder für einen frischen Start in den Tag mit dem oben genannten Räucherwerk. Sie wirkt antreibend und hat Feuerkraft in sich. Zusammen mit Minze und Thymian führt sie zu Tatendrang und schafft Bereitschaft zum Tun und Handeln.

Kulturelle Hintergründe

Das lateinische ros marinus bedeutet Tau des Meeres oder Meerwasser. Eine etymologische Erklärung gibt es nicht – dafür die romantische Begründung, dass der gerne in Küstennähe wachsende Strauch über Nacht Tau in seinen Blüten sammelt. Sein griechischer Name geht auf libanotis, das heißt Weihrauch zurück und erklärt, weshalb Rosmarin bei kultischen Zwecken auch anstelle von Weihrauch angewendet wurde. Auch eine Verbindung zur Myrte, griechisch rhops mýrrinos, gibt es, wurden die Kräfte beider Pflanzen doch zu ähnlichen Heilzwecken genutzt. Erst im 16. Jahrhundert hat der Myrtenkranz den Rosmarin als Brautschmuck in Deutschland verdrängt.

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