Myrte räuchern

Myrte hat für alle, die mit ihrem Körper hadern, eine ganz wertvolle Botschaft. Sie kann dafür sorgen, dass wir uns auf Körperebene annehmen, so wie wir sind, und uns in unserem Körper wohlfühlen. Der Duft entströmt sowohl den Blüten wie auch den Blättchen.

Myrte räuchern

Botanik und Merkmale

Brautmyrte, botanisch: Myrtus communis. Myrtengewächs, Strauch. Vorkommen:  Mittelmeerraum

Zum Räuchern werden die Blätter und Blüten verwendet.

Der reich verzweigte, immergrüne Strauch wächst aufrecht buschig bis leicht überhängend und wird bis zu 5 m hoch. Die kleinen weißen Blüten zeigen sich zwischen April und Oktober. Sie ist bei uns als mediterrane Kübelpflanze bekannt, die jedoch frostfrei überwintern muss. Zum Räuchern werden die Blüten und die ebenso fein duftenden Blätter benutzt. Sie passt gut zu Labdanum, Myrrhe, Mastix, Rosenblüten, Jasminblüten, Madesüß, Holunderblütenm Ysop, Zitronenmelisse.

Wie duftet und wirkt Myrte beim Räuchern?

Der frische, leicht eukalyptusartig, jedoch süßliche Duft macht den Geist wach und klar und unterstützt ein positives Körperempfinden. Besonders Mädchen, deren Körper sich in der Entwicklung zur Frau befinden, tut eine Myrtenräucherung sehr gut. Myrte kommt außerdem bei Meditation und allen Situationen zum Einsatz, in denen wir Ruhe und gleichzeitig sanfte Aufmerksamkeit suchen. Myrte macht sich beim Räuchern zusammen mit Myrrhe gut für alle Themen rund um Weiblichkeit, Körper und Gefühl.

Wo kann man Myrte als Räucherwerk kaufen?

Myrte kaufen ist nicht ganz einfach, zumindest nicht in bereits getrocknetem und damit räucherfertigem Zustand. Du kannst Myrte selbst ammeln, wenn du in mediterranen Gefilden im Urlaub bist. Oder du ziehst dir ein kleines Myrtenbäumchen auf Terrasse, Balkon oder Garten. Es benötigt jedoch im Winter ein frostfreies Zuhause.

Kulturelle Hintergründe

Myrte steht seit der griechischen Antike für die ewige Liebe, die sogar über den Tod hinaus geht. Die typischen Brautkränze waren einst aus Myrte, vermutlich aufgrund ihres Symbolcharakters für Jugend, Schönheit und vor allem Jungfräulichkeit. Adams letzte Geste beim Verlassen des Paradieses soll einer altarabischen Sage nach das Abbrechen eines Myrtenzweiges gewesen sein, er wollte sich so immer an den „paradiesischen“ Duft erinnern.