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Kiefernharz räuchern

Kiefernharz räuchern

Es steht in einer Reihe mit dem Fichtenharz, was die Jahrtausende lange Verwendung in unserer Region und in unserem Kulturkreis anbelangt, denn das heimische Baumharz wurde bereits bei den Kelten und Germanen geräuchert. Der zur Familie der Piniengewächse gehörende Nadelbaum hat einen etwas frischeren Duft als die Fichte und peppt so manche heimische Räucherkräutermischung auf.

Kiefernharz räuchern  Bild von Zdeněk Chalupský auf Pixabay

Merkmale und Besonderheiten

Wald-Kiefer, Wald-Föhre. Botanisch: Pinus sylvestris. Kieferngewächse. Baum Nordhalbkugel 

geräuchert wird: Harz, Nadeln, harzhaltige Zapfen

Es gibt über 100 Kiefernarten, die zu den immergrünen Nadelgewächsen gehören. Die breit- oder schlankkronigen Bäume haben zu Nadeln geformte Blätter und können zwischen 40 und 50 m hoch werden. Manche erreichen ein Alter von über 500 Jahren. Sie stehen einzeln oder auch in Gruppen. In der Blütezeit produzieren sie Pollen in so großen Mengen, dass man von „Schwefelregen“ spricht. Unserer Wald-Kiefer reichen selbst karge, nährstoffarme Böden aus, so dass sie auch an extremen Standortbedingungen gedeiht. Wie die Birke ist sie eine Pionierpflanze, da die beiden nach der Eiszeit als erste Bäume wieder auf den aufgetauten Böden wieder „Fuß fassten“. Zum Räuchern verwenden Sie das Harz und die Nadeln, wenn geeignet auch harzhaltige Zapfen.

Der Räucherduft des Kiefernharzes:

Der Duft ist waldig, süßlich und kräftig. Der Duft der Schwarzkiefer, Pinus nigra, die eher in Österreich vorkommt, ist noch süßlicher. 

Wie wirkt Kiefernharz beim Räuchern?

Das Harz wird heute noch zur Gewinnung von Balsamterpentinöl verwendet,  darüber hinaus auch zu vielen Heilzwecken in Salben und Pflastern bei Hautproblemen eingesetzt. Das ätherische Öl ist bis heute in vielen äußerlichen Anwendungen wie Muskelschmerzen gebräuchlich. Sehr geeignet für Hausräucherungen, wenn Altes zu sehr bedrückt und zu Störungen führt. Die Signatur der Pflanze steht für Zähigkeit, Durchhaltevermögen, Durchsetzungsfähigkeit und dafür, sich von keinen noch so widrigen Umständen von seinem Ziel abhalten zu lassen.

Kiefernharz kann beim Räuchern gemischt werden mit:

Wacholder, Bernstein, Beifuß, Eichenmoos, Eichenrinde, Schafgarbe, Zedernholz und Yerba Santa.

Kulturelle Hintergründe

Der Name der Kiefer hängt zusammen mit dem Kienspan. Aus dem harzigen Kiefernholz bestehende Kienspäne waren seit jeher ein übliches Leuchtmittel mit einer langen Brenndauer. Kolophonium ist das gereinigte, von einem Großteil des Terpentins befreite Harz. Für Räucherzwecke verwenden Sie ganz unbedingt stets das natürliche, direkt vom Baum gesammelte, alte und abgelagerte Harz.  

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