Guajakharz, Guajakholz räuchern

Bekannt als begleitendes Räucherwerk für Erotik und Liebe verzeiht man Guajak seinen stolzen Preis. Das Harz gehört zu den wirklich teuren Räucherstoffen. Duft und Wirkung lassen das schnell vergessen. Harz und Holz verfügen über besonders aromatische ätherische Öle, die den Raum schnell mit einem überaus angenehmen Duft füllen.

Guajakharz räuchern

Merkmale und Botanik

Botanisch: Guaiacum officinale, Guaiacum santum. Bäume, Sträucher. Vorkommen: Südamerika, Karibik

Der blühende, belaubte Baum, der bis zu 13 m hoch wird, liefert Harz und ein sehr hartes Holz, das wie Adlerholz im Wasser versinkt, weil es so harzreich ist. Das Harz wird durch tiefes Einritzen der Rinde gewonnen oder aus dem gefällten Holz. Es steht mittlerweile unter Artenschutz. Zum Räuchern verwenden wir Harz und Holz, wobei letzteres extrem hart ist und nicht mehr zerkleinert werden kann. Es verträgt sich gut mit Räucherstoffen, die aphrodisierend wirken, siehe auch unter Damiana.

Wie riecht Guajakharz und Guajakholz beim Räuchern?

Intensiv, aromatisch, balsamisch: Insgesamt gehört Guajak zu den tiefen Düften, die auch erden und zentrieren. 

Wie wirkt Guajakharz und Guajakholz beim Räuchern?

Der Duft des Guajakholzes und –harzes besänftigt aufgewühlte Emotionen, bringt in die eigene Kraft und wirkt vor allem belebend auf erotische Gefühle. Intuition und Instinkt sollen angeregt werden. Die sinnliche Seite in uns wird stimuliert und kommt ins Fließen. Da das Aroma des Holzes so beeindruckend ist, werden jährlich ca. 20 Tonnen in Kräuterlikören verarbeitet. In geraspeltem Zustand vertreibt das Holz zuverlässig lästige Insekten, dazu am besten mit Lemongras, Lavendel und Zedernholz mischen. Und wer eine Duftpelargonie im Garten hat, der trocknet die überaus wohlriechenden Blätter und mischt sie ebenfalls in eine Räuchermischung gegen Stechmücken.

Womit kann Guajak gemischt werden?

Guajak verträgt sich gut mit Räucherstoffen, die aphrodisierend wirken: Damiana, Safran, Labdanum, Cistrose, Zimtblüte, Rosenblüten, Styrax, Jasmin, Sandelholz und Moschuskörner.

Kulturelle Hintergründe

Der volkstümliche Name Franzosenholz stammt von seiner Verwendung gegen die Geschlechtskrankheit Syphilis, die auch Franzosenkrankheit genannt wurde, ab. Guajak war in rituellen Kulten ein wichtiger Bestandteil in Weihe- und Opferräucherungen, dadurch sollte ein Ausgleich zwischen Geben und Nehmen geschaffen werden. Auch äußerlich kam es bei Brandwunden zum Einsatz. Heute noch wird es als homöopathisches Mittel zur Ausleitung von Giftstoffen verwendet.

Hier Guajakharz kaufen!

Hier Guajakholz kaufen!