Die Raunächte vorbereiten

29.08.2018 20:38

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Die Raunächte vorbereiten

In früheren Zeiten waren die Raunächte mit einer Art Stillstand gleichgesetzt. Das Rad des Lebens hat aufgehört, sich zu drehen. Es durfte nicht gesponnen oder Wäsche gewaschen werden. Das hätte nämlich bedeutet, den 3 Nornen „ins Handwerk zu pfuschen“. Sie waren in der nordischen Mythologie die schicksalsbestimmenden Frauen, die in dieser Zeit die Fäden der Zukunft gesponnen haben. Ihnen sollte man möglichst nicht in die Quere kommen. 

Ohne dem Aberglauben  - aber was ist das schon? – anheim zu fallen, gibt es doch einiges zu tun und zum Abschluss zu bringen, was durchaus sinnvoll erscheint. Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass mit dem alten Jahr etwas zu Ende geht. Um danach was Neues gut anzufangen, sollte Unerledigtes abgeschlossen werden und Platz zu schaffen für die Themen im neuen Jahr. Ohne uns dessen bewusst zu sein, sind wir oft mitten drin: In Firmen muss der Jahresabschluss gemacht werden, wir treffen uns zu Weihnachtsfeiern mit Freunden und Kollegen, um sich im alten Jahr nochmal zu sehen. Manchmal greift eine unglaubliche Hektik in den Wochen vor Weihnachten um sich, weil es plötzlich noch ganz viel gibt, was definitiv erledigt gehört.

Früher war es vor den Raunächten ganz wichtig

- geliehene Sachen zurückbringen

- Schulden zu begleichen, alle Rechnungen zu bezahlen

- alte Angelegenheiten zu klären

- aufzuräumen, zu putzen, auszusortieren

Einiges davon ist mit Sicherheit äußerst sinnvoll, vor den Raunächten in Angriff zu nehmen. Das entlastet, befreit und macht die Seele bereit für den Schritt in das neue Jahr. Also... auf geht's!

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