Welchen persönlichen Themen können wir uns an Ostara widmen?

19.03.2018 08:40

Ostara-Brauchtum-Rituale

Mit der Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche beginnt die Zeit der Kreativität und des zielstrebigen Handelns. Vorhaben, Ideen, Pläne und seien es noch so kleine  Veränderungen auf der Wunschliste, können wir jetzt sehr gut umsetzen. Der sich entfaltende Seelenkeim in uns möchte sich nach draußen entfalten. Wir spüren Lebenslust, Mut und Tatendrang. Es ist Zeit, auch Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und zu den Konsequenzen zu stehen. Neben Kreativität und Mut zum Handeln geht es zudem darum, einen Zugang zu unserer Durchsetzungskraft zu finden. Wir brauchen dafür neben Intuition auch Kalkül, Rationalität und ein klares Denken. Auf diese Weise könne wir unsere Pläne konkretisieren und umsetzen.

Was uns dabei unterstützt oder auch blockiert, können wir durch eine geschulte Wahrnehmung und achtsame Haltung herausfinden. Wir benennen so klar wie möglich und beziehen es in die weitere Entwicklung mit ein – auch wenn wir dabei so manches Mal von Gefühlsschwankungen über Höhen und durch tiefe Tiefen begleitet werden. Das liegt in der Natur der Sache: Denn jetzt werden die Gegensätze, die zwischen außen und innen, zwischen dem sinnlich geprägten und dem geistig-seelischen Teil des Lebens liegen, offenbar – und wollen verbunden werden.

Wenn Sie dabei ins Wanken kommen, genügt vielleicht ein Blick in die Natur: Sie legt keine Pause ein oder kehrt gar mitten im Keimungsprozess um. Entschlossen, vielleicht in Schüben, aber stetig, bringt sie ihre strahlende und strotzende Kraft nach außen. Tun Sie es ihr also so weit es geht gleich …

Je konkreter und klarer Sie Ihr Ziel, formulieren und je intensiver Sie es fühlen können, desto eher wird die Umsetzung gelingen. Zielbeschreibungen wie „Ich möchte glücklicher werden“ oder „Ich möchte mich kraft- und machtvoller fühlen“ oder „Ich möchte gesünder leben“ sind zu vage ausgedrückt. Eine konkretere Fragestellung kann lauten: „Was oder wen brauche ich, um mich glücklicher, kraftvoller, lebensfroher, aktiver zu fühlen? Von welchen konkreten Dingen benötige ich mehr, von welchen weniger?“ Beziehen Sie auch Ihr soziales Umfeld mit ein: „Welcher Mensch oder welches Umfeld raubt meine Energie – oder nährt mich bei der Umsetzung meiner Pläne?“ Passen Sie dabei auf eines auf: Manche neigen dazu, sich zu große Schritte vorzunehmen, zu umfassend zu formulieren. Dann kann das Gefühl einen erdrücken, vor einem riesig großen Berg zu stehen. Bedenken Sie, dass Veränderungen oft mit ganz kleinen Schritten beginnen. Es geht vielleicht darum, Informationen zu sammeln oder einen bestimmten Menschen anzurufen oder ein Treffen zu vereinbaren. Dafür sind die inneren Hürden oftmals schon groß genug.

Die folgenden Fragen stehen jetzt im Feld der natürlichen Kräfte:

  • Das Erwachen der Erde lässt Visionen aufgehen und wachsen. Es gilt zu prüfen: Kenne ich mein Ziel, im Sinne von: Welche Saat möchte ich zum Keimen bringen? Wo möchte ich wirklich hin?
  • Was kann ich konkret tun, was ist der allererste Schritt, die allererste Handlung, um meinen Ideen, Vorhaben, Veränderungswünschen und Zielen näher zu kommen? Was braucht mein seelischer Keim, um stetig wachsen zu können? Wie helfe ich ihm im Alltag, sich durchzusetzen und zu zeigen?
  • Wenn ich mir vorstelle, dass ich mein Vorhaben umgesetzt habe: Wie fühlt und spürt es sich für mich an?
  • Jetzt geht es um die Ausgeglichenheit von Licht und Dunkelheit. Und darum, in sich hineinzulauschen: Was heißt es für mich und mein Leben „im Gleichgewicht“ zu sein? Was genau in meinem Leben ist in Harmonie?

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