Opoponax räuchern

Harz

Botanisch: Commiphora erythraea var. glabrescens)

Vorkommen: Nordafrika

Auch Bisabol-Myrhhe genannt.

Botanik und Merkmale

Das echte Opopanax wird auch Gummiwurz genannt und stammt von Commiphora-Arten. Der tropische Baum kann bis zu 5 m hoch werden und hat an den stark verzweigten Ästen Dornen. Es ist jedoch nicht ganz so einfach, das Harz einer bestimmten Pflanzengattung zuzuordnen, da unter diesem Begriff ähnliche Harze recht verschiedener Pflanzen gehandelt werden. Am gebräuchlichsten ist das Harz der Opoponax- oder Bisabol-MyrrheZum Räuchern pulverisieren Sie es leicht. Es verträgt sich gut mit Beifuß, Drachenblut, Angelikasamen und -wurzeln, Weihrauch, Dammar sowie Sandarak.

Wirkung und Anwendung

Der balsamische, orientalisch anmutende, erdige-warme Duft wirkt beruhigend, erdend, zentrierend und festigend. Es bringt Ausgleich und Harmonie in die Seele und auch in Räume und fördert die Intuition. Sein tiefes Aroma wirkt entschleunigend,  begünstigt die Innenschau und bringt dem Geist Ruhe. Im Alltag eignet es sich auch für eine Raumreinigung, zur Desinfektion oder „nebenbei“ aufgrund des schönen Wohlgeruchs. Sie können mit Opopanax die klassische Myrrhe, die auch süße Myrrhe heißt, ersetzen. Der Duft kann die Sinne sensibilisieren. Wird auch als Schutzräucherung verwendet. Opoponax soll außerdem helfen, altes in uns lösen zu können. Ruhiger, gesunder Schlaf. Warmer, sinnlicher Duft.

Kulturelle Hintergründe

In Nordafrika kommt das Harz für rituelle und medizinische Zwecke zum Einsatz. In der Mythologie hören wir, dass dem Sonnengott Ra morgens Weihrauch, mittags Myrrhe oder Opopanax und abends die köstliche Räuchermischung Kyphi geopfert wurde.

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