Damiana räuchern

Turneragewächse -  kleiner Strauch

Vorkommen: Mittelamerika

Botanische Merkmale und Vorkommen

Damiana, Turnera diffus, gehört zu den Pflanzenarten der Safranmalven-Gattung. Vom südlichen Nordamerika bis nach Argentinien reicht sein Vorkommen. Es ist ein kleiner, vielverzweigter Strauch, der 1-2 m Wuchshöhe erreicht. Die Pflanzenteile sind zart und flauschig behaart. Zum Räuchern werden die getrockneten, zerkleinerten  Blätter verwendet.

Damiana verträgt sich beim Räuchern gut mit: Safran, Labdanum-Harz, Cistrosenkraut, Zimtblüte, Rosenblüten, Styrax, Jasminblüten, Sandelholz, Guajakharz, Guajakholz, Moschuskörnern.

Wie wirkt Damiana beim Räuchern?

Damiana darf in keiner euphorisierenden Mischung fehlen, denn die Inhaltsstoffe der Blätter sollen die Liebeslust entfachen! Der wunderbare, aromatische, sinnlich-warme und leicht süßliche Duft wird als angenehm bis betörend empfunden und löst allgemein Wohlbefinden aus, das die Seele umhüllt. Die Blätter haben jedoch auch einen entkrampfenden und entspannenden Aspekt, der bei Nervosiät und Überreiztheit hilfreich ist.

Kulturelle Hintergründe

Die Pflanze ist im mittel- und südamerikanischen Raum  ein traditionelles Aphrodisiakum, das als Räucherung und Tee vor dem Liebesspiel angewendet wird. Im Ursprungsland sind die Menschen überzeugt, dass es die sexuelle Aktivität steigert und die Empfindsamkeit der Haut anregt. Dem Rausch der Sinnlichkeit steht also im duftenden Rauch von Damiana nichts im Weg. In der Hausapotheke hatte es überdies bei Asthma, Atembeschwerden und Erschöpfung einen festen Platz.

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