Copal schwarz
Bursera microphylla. Wirkung: Erdend, beruhigend, tief entspannend, stresslösend, verlangsamend. Duft: Warm, erdig, harzig. Gut zu mischen mit weißem Copal oder mit Sandelholz, Myrrhe, Tolubalsam, Dammar.

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ArtikelNr.: 1058
Produkt vergriffen

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20,00 g
Beschreibung
Bursera microphylla

Der Copal negro ist der schwarze Jaguar unter den Copalsorten und zeichnet sich durch einen tiefen, dunklen, schweren, balsamischen Duft aus. Er wirkt äußerst beruhigend, erdend und stresslösend.

Eine Mischung mit Sandelholz, Vanille und Benzoe Siam macht den Duft etwas leichter, entspannt körperlich und eignet sich deswegen als Abendräucherung, die verlangsamt und beruhigt.

Zudem wird ihm noch eine besondere Eigenschaft zugeschrieben: Der Nachtcopal begleitet uns nicht nur auf dem Weg in die Tiefe der Seele, er nimmt uns auch auf dem Rückweg ins Licht wieder an die Hand. Als Ahnenräucherung können Sie ihn zusammen mit Beifuß, Wacholder und Drachenblut verräuchern.

Besonderheit: Der schwarze Copal kann nicht immer einer Stammpflanze zugeordnet werden. Unter dem Begriff Copal ist häufig lediglich eine Sammelbezeichnung für Harze unterschiedlicher botanischer Herkunft zu verstehen. Als Copalli werden im mexikanisch-indischen Sprachgebraucht durchsichtige, feste Harze bezeichnet. So heißt der Weihrauch auch bei den Azteken Copal. Eine sehr wohlriechende Copalsorte, die als schwarzer Copal bezeichnet wird, stammt vermutlich von B. microphylla, ein kleiner Baum mit verdickten Stamm, der extreme Trockenheit liebt und die Fähigkeit hat, Wasser in seinem Stamm zu speichern. Selbst einheimische Händler wissen oft nicht, von welchen Stammpflanzen die Harze sind.

Der schwarze Copal, copal negro resin, wird auch als Aztekencopal bezeichnet und gehört zu den 2-3 gebräuchlichsten Copalarten neben dem weißen und dem Gold-Copal. Er wird bei dem mexikanischen Totenfest Los Días de Muertos in großen Mengen verräuchert, stellt er doch die Verbindung zu den Toten her. Die Mexikaner verbrennen ihn sogar zusammen mit den Leichen der Verstorbenen. Die Schutzgeister saßen in der Vorstellung der Mayas in den Copalbäumen. Indianische Heiler nahmen ihn für Mischungen, um damit Kranke in einen Heilschlaf zu versetzten,eine Heilweise, die auch bei den alten Griechen üblich war. Im Traum erhielten die Kranken einen Impuls für ihre Genesung.
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