Angelikawurz, Engelwurz

Doldenblüter / staudenartige Wildpflanze

Vorkommen: Nord-, Mitte-, Osteuropa

Botanische Merkmale und Vorkommen

Verstreut auf feuchten Wiesen, an Gräben und Flussufern kann die Angelika bis zu 3 m hoch wachsen. Außer dem bei uns eher seltenen Echten Engelwurz finden wir häufiger den Waldengelwurz ( A. sylvestris) und den Sumpfengelwurz (A. palustris).

Was wird zum Räuchern von Angelikawurzel, Engelwurz verwendet?

Zum Räuchern verwenden wir die getrocknete und zerkleinerte Wurzel und Blüten und Samen.

Womit kann sie gemischt werden?

Sie verträgt sich gut mit: Benzoe, Galgant, Eisenkraut, Thymian, Kiefer.

Wie wirkt die Engelwurz beim Räuchern?

Wie der Name schon sagt, ist die Angelika ein Engel in Pflanzengestalt. Wie ein Schutzengel hilft die alte Heilpflanze, wenn es an positiver Lebenskraft mangelt. Geräuchert wirkt sie erdend und stärkt unser Selbstvertrauen. Als Schutzräucherung umhüllt uns  ihr aromatischer, würzig-minziger, balsamartiger Duft wie eine schützende Lichthülle. Sie ist angstlösend, seelisch stärkend und aufhellend, kann  Mut, Herzenswärme und Lebensfreude fördern und uns ins eigene Vertrauen zurückführen. Auch für eine energetisch reinigende Hausräucherung ist sie gut geeignet. Rauch und Duft bringen Licht in die „dunkelsten“ Ecken!

Kulturelle Hintergründe

Der lateinische Name „archangelica“ bedeutet Erzengel und wurde als Steigerung zu Angelika hinzugefügt, um deren starke Heilkräfte hervorzuheben. Die Engelwurz ist eine der wichtigsten Schutzpflanzen der nördlichen Erdhalbkugel. Schon die Pestärzte des Mittelalters nutzten die Abwehr stärkenden Kräfte der Angelika. Sie war ein wichtiger Bestandteil des berühmten „Theriaks“ ein Wundermittel jener Zeit. Auch heute nutzt man die bittere Wurzel als Bestandteil vieler Kräuterliköre.