Adlerholz räuchern

Holz, Laubbaum mit bis zu 40 m Höhe

Botanisch: Aquilaria malaccensis, Familie der Seidelbastgewächse

Weitere Unterarten: Aquilaria crassna, Aquilaria microcarpa und Aquilaria filaria

Vorkommen: Indien, Kambodscha, Vietnam

auch genannt:

- Arabisch: Oud, Oudh

- Asien: Gaharu

- Japan: Jinkoh mit 6 Qualitätsstufen. Die beste Qualität wird als Kyara bezeichnet

- Aloeholz, Agarwood

Adlerholz kann man wohl als Räucherwerk mit der komplexesten Duftnote bezeichnen. Dieses verharzte Holz des Adlerholz-Baumes liefert eines der seltensten und kostbarsten Räuchermittel. Es ist sehr wohlriechend, dabei mit zarter Feinheit, holziger Frische und süßer Fülle. In Tibet wird Adlerholz sogar zur Behandlung von Geisteskrankheiten und psychischen Störungen eingesetzt. Krankheitsgeister sollen damit vertrieben werden. In der chinesischen Medizin gegen mentale und psychische Störungen und emotionale Instabilität. 

Wie riecht Adlerholz? 

Von balsamisch-schwer, holzig-animalisch, modrig-erdig bis zu würzig und süßlich wird sein Aroma beschrieben. Kein anderer Duft dringt so tief in die Seele.

Wie wirkt Adlerholz?

Es kann das Gedankenkarussell stoppen, Körper und Geist mit seiner langsamen, tiefen Schwingung betören. Mit diesem Duft finden wir abends zur Ruhe und leichter in den Schlaf. Es soll beruhigend und stimmungsaufhellend sein und sogar einen Zustand der Trance erzeugen.

Welche Qualitäten von Adlerholz und welche Güteklassen gibt es?

Es gibt 6 Qualitätsstufen von Adlerholz, das in Japan Jinkoh für Agarwood genannt wird. Die kostbarste Güteklasse für Jinkoh heißt Kyara, es wird als das duftende Gold der japanischen Räucherkultur bezeichnet und lässt die Liebhaber dieses Duftes in den höchsten Tönen davon schwärmen!

Wie entsteht das duftende Adlerholz?

Der Baum mit seiner eher weichen Holzart liefert an sich noch keinen nennenswerten Duft. Wird er jedoch von einem Pilz befallen, versucht der Baum sich dagegen zu wehren und verdichtet sich an den betroffenen Stellen, Nur diese Stellen sind interessant, weil von phantastischem Duft, und kommen als Adlerholz in den Handel. In Plantagen wird der Baum von Hand injiziert, damit sich die betroffenen Stellen verhärten und ein Sekret bzw. Harz im Holz entwickelt, das den Duft hervorbringt. 

Wer darf mit Adlerholz handeln?

Adlerholz darf nur importiert werden von Händlern, die dafür zertifiziert sind. Unser Adlerholz erhalten wir von einem zertifizierten Händler, der in der Parfümindustrie in Grasse/Frankreich seit Jahrzehnten tätig ist.

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